Unnützes Filmwissen

The Mummy (2017) – Wie Tom Cruise das Dark Universe ruiniert haben soll

Im Mai 2017 wartete der Studio-Riese Universal medienwirksam mit einer großen Ankündigung auf. Man wollte seine klassischen Monster wie Dracula, Frankensteins Monster oder den Unsichtbaren für eine neue Generation an Filmfans entfesseln und nach Vorbild des erfolgreichen Marvel Cinematic Universe ein eigenes „Dark Universe“ aufbauen. In der heutigen Filmgeschichte geht es um „Die Mumie“ (2017), die als Auftakt eines groß angelegten Filmuniversums der Traum eines jeden Horrorfans hätte werden können, sich dann aber für das Studio als ein wahres Fiasko herausstellte.

Der offizielle Schuldige heißt Alex Kurtzman

Doch wie konnte es passieren, dass ein derart groß angelegtes Projekt wie das Dark Universe nach so kurzer Zeit wieder eingestampft wurde? Die Antwort ist auf den ersten Blick so offensichtlich wie nachvollziehbar. Der Auftaktfilm „Die Mumie“ (2017) floppte an den Kinokassen auf ganzer Linie. Dazu wurde der Film von Kritikern und Kritikerinnen geradezu verrissen. Wie in solchen Fällen üblich, braucht es für ein derartiges Scheitern natürlich einen Schuldigen. Universal war in seiner Analyse recht schnell und feuerte kurzerhand Alex Kurtzman und Chris Morgan, die als kreative Köpfe nicht nur hinter „Die Mumie“ standen, sondern für das gesamte Dark Universe verantwortlich waren. Doch vielleicht ist dieser Ansatz ein bisschen zu kurz gegriffen. So gab der gefeuerte Regisseur Kurtzman in einem Interview mit dem Hollywood Reporter zu Protokoll, dass „Die Mumie“ nicht der Film geworden ist, den er eigentlich drehen wollte.

„The Mummy wasn’t what I wanted it to be. I’m no longer involved in that and have no idea what’s going on with it. I look back on it now [and] what felt painful at the time ended up being an incredible blessing for me. I learned that I need to follow my own instincts, and when I can’t fully do that, I don’t think I can succeed.“

Welche Rolle spielte die Eitelkeit des Tom Cruise?

Wenn man Kurtzmans Worten glauben darf, dass „Die Mumie“ seiner Vision nach ein ganz anderer Film hätte werden sollen, stellt sich die Frage, wer oder was ihn daran hinderte, eben diesen Film zu drehen. In einem Variety-Bericht ist zu lesen, dass möglicherweise Hauptdarsteller Tom Cruise der wahre Schuldige für das filmische Fiasko sein könnte. Cruise soll sich vertraglich ein erhebliches Mitspracherecht in kreativen Fragen sowie beim Marketing des Films zugesichert haben. Angeblich ließ Cruise das ursprüngliche Drehbuch so umschreiben, dass er mehr Screen Time als die titelgebende Mumie selbst hatte und seine Figur einen heldenhafteren Storybogen bekam. Im ursprünglichen Skript sollen Held und Monster hingegen beide noch etwa gleich viel Zeit auf der Leinwand zu sehen gewesen sein.

Im Nachhinein ist es schwer zu belegen, wie viele der im Beitrag aufgeführten Vorwürfe gegen Cruise tatsächlich stimmen. Immerhin beruft man sich dort größtenteils auf Aussagen einiger Beteiligter, die vielleicht nur ihre eigene Haut retten und deshalb die Verantwortung bequem weiterreichen wollen. Zudem ist keineswegs gesagt, dass Kurtzmans angedachte Version des Films tatsächlich besser als das letztendliche Werk gewesen wäre. Vielleicht haben Cruises Änderungen, sofern es diese überhaupt gab, den Film sogar vor einer noch größeren Katastrophe bewahrt. Zumindest sind nicht alle der vorgebrachten Vorwürfe gegen den Hauptdarsteller haltbar.

Zu viel Cruise-Time?

Ein Vorwurf, der nicht nur bei Variety angesprochen wird, sondern der auch in einigen Kritiken zu lesen war, war, dass Cruise im Film mehr Screen Time hat als Sofia Boutella, die die Mumie und damit die eigentliche Hauptrolle spielt. Dieser Vorwurf ist jedoch geradezu absurd. Zum einen ist die Mumie, gerade in der zweiten Hälfte des Filmes, in beinahe jeder zweiten Szenen zu sehen und es kommt sogar zu ein paar gelungenen Szenen, in der Held und Monster direkt interagieren. Zum anderen ist es, selbst wenn Cruise mehr Szenen haben sollte als Boutella, nicht unüblich, dass der Held häufiger und länger auf der Leinwand zu sehen ist als das Monster. Ob das nun Michael Myers in “Halloween”, Hannibal Lecter in „Das Schweigen der Lämmer“ oder selbst Boris Karloff im ursprünglichen “Die Mumie” aus dem Jahr 1932 ist. Die Monster sind in sehr vielen Fällen seltener zu sehen als der Held, ohne dass deswegen der Film an Qualität verlieren würde.

Rein spekulativ bleibt, ob Tom Cruise an anderer Stelle seine Finger im Spiel gehabt haben könnte. So ist beispielsweise die Figur der Archäologin Jenny (Annabelle Wallis) im Film nicht nur unfähig, sondern dient auf Handlungsebene ausschließlich als Jungfrau in Nöten, die von Cruise gerettet werden muss, um den heldenhaften Charakter der männlichen Hauptfigur zu unterstreichen. Ansonsten wirkt Jenny vollkommen deplatziert und ist für die Handlung von keinerlei Relevanz. Hier wäre es durchaus denkbar, dass diese Figur nachträglich auf Drängen Cruises in den Film geschrieben wurde, um Cruises Rolle mehr Profil zu verleihen und dem Ego des Schauspielers gerecht zu werden.

Cruise soll zudem der Meinung gewesen sein, dass „Die Mumie“ in Anbetracht der Blockbuster-Konkurrenz von „Wonder Woman“ und „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ nur durch seinen Namen und seine Starpower in der Lage sei, sich auf dem Markt zu behaupten. Vielleicht lässt sich so auch erklären, warum sämtliche Filmplakate nur mit seinem Namen werben, obwohl mit Sofia Boutella ein mindestens ebenbürtiger Star beteiligt ist.

 Der Ton macht die Musik

Wenn man einen ansprechenden Horror- oder Gruselfilm machen möchte, braucht es in der Regel eine düstere und unheimliche Grundstimmung, einen geschickten Einsatz von Licht und Schatten, effektive Kamerawinkeln usw. Erfreulicherweise ist genau das in „Die Mumie“ in einigen Szenen durchaus vorhanden. Allerdings scheint man sich darauf nicht verlassen zu haben und baute einige sehr actionlastige Szenen in den Film ein. Ob Tom Cruise auf diese bestand oder ob er diese mit seiner Erfahrung und Knowhow lediglich bereichert hat, ist schwer zu sagen. Jedenfalls sind die Actionszenen alles andere als schlecht und manche davon sogar durchaus sinnvoll. Allerdings wirkt es unter dem Strich so, als hätte man sich nicht so recht einigen können, ob “Die Mumie” nun einen Horror- oder doch eher einen Actionschwerpunkt haben soll. Hinzu kommt auch noch die Rolle Jake Johnsons, der quasi Tom Cruises Kumpel und Sidekick spielt und ausschließlich als Comic Relief eingesetzt wird. So sind einige Szenen in „Die Mumie“ durchaus witzig. Doch wirken diese humoristischen Einschübe in dem grundsätzlich eher düsteren Film meistens eher unpassend. Grundsätzlich ist es durchaus wahrscheinlich, dass Cruises vertraglich zugesicherter “kreativer Einfluss” in einige Bereiche des Films hineinreichte. Ihm die alleinige Schuld für die atmosphärischen Ungereimtheiten zuzuschreiben, wäre jedoch vermutlich nicht fair.

Das Monster zwischen Gut und Böse

Doch was ist mit dem eigentlichen Star des Filmes, Sofia Boutella als Prinzessin Ahmanet, alias die titelgebende Mumie? Die Mumie selbst ist paradoxerweise die größte Stärke des Films und gleichzeitig auch ein weiterer Kritikpunkt. Boutellas Darbietung der verfluchten Prinzessin ist schlicht grandios. Ihre Bewegungen, ihre optische Erscheinung und ihre Blicke ziehen den Zuschauer förmlich in ihren Bann. In gewisser Weise stellt Boutellas Mumie sogar das Orginal in den Schatten, für deren Darstellung der große Boris Karloff noch heute gefeiert wird. Das einzige Problem dabei: Ahmanet ist zu böse.

In “Die Mumie” von 1932 spielt Boris Karloff den Hohepriester Imhotep. Zu Lebzeiten verliebte sich Imhotep in die Prinzessin Anck-es-en-Amun. Da er ein einfacher Hohepriester und sie die Tochter des Pharaos war, handelte es sich um eine verbotene Liebe. Als seine Geliebte unerwartet stirbt, versucht Imhotep mit Hilfe eines göttlichen Zaubers, sie aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Diese Handlung und seine verbotene Liebe zur Prinzessin wird hart bestraft und Imhotep bei lebendigem Leibe mumifiziert und für alle Ewigkeit verdammt. Einige Tausend Jahre später erwecken Archäologen die verfluchte Mumie unwissentlich zum Leben und Imhotep entkommt. In Ägypten stößt er zufällig auf die junge Helen und erkennt in ihr die Wiedergeburt seiner geliebten Prinzessin. Aus Liebe will er ihre sterbliche Hülle töten, mumifizieren und ihr damit zu einem unsterblichen Leben an seiner Seite zu verhelfen. Im Original ist die Mumie somit eine tragische Figur, die ohne böse Absicht zu dem Monster gemacht wird, das sie ist. Ihr Handeln ist aus menschlicher Sicht natürlich böse. Dennoch handelt das Monster im Grunde aus Liebe.

In der 2017er Fassung verhält sich das nun vollkommen anders. Sofia Boutella spielt Prinzessin Ahmanet, die zu Lebzeiten bereits eine böse Person war. Die machtbesessene Prinzessin strebte unnachgiebig nach dem Thron des Pharaos, um mit harter Hand und frei von Gnade zu regieren. Als sie sich um ihren Platz als Königin betrogen sieht, tötet sie zunächst ihren Vater, dessen Frau und den Säugling, der an ihrer Stelle der neue Thronfolger sein soll. Zusätzlich schließt sie aus Rache einen Pakt mit dem Gott des Todes, damit sie mit ihm gemeinsam für alle Zeiten über Ägypten herrschen kann. Dies wird jedoch verhindert und Ahmanet wird verflucht und in einer Art ewigen Gefängnis für immer weggesperrt. Auch sie wird im Film dann versehentlich zum Leben erweckt und der Spuk beginnt. Das ist natürlich deutlich unsympathischer als die Geschichte um Karloffs Imhotep. Hätte man den Ursprung der Mumie aus dem Original übernommen, hätte der Zuschauer wesentlich mehr Identifikationspunkte mit einem tragischen Monster gehabt als mit einer typischen Superschurkin, der lediglich die Weltherrschaft anstrebt. Bei einer derart grundlegenden Problematik muss man Tom Cruise wohl von jeder Schuld freisprechen und den Fehler eindeutig bei den verantwortlichen kreativen Köpfen um Alex Kurtzman suchen.

Die Urteilsverkündung  

Abschließend lässt sich also nicht eindeutig klären, warum „Die Mumie“ an den Kinokassen so brutal zerschellt ist. Tom Cruise oder Regisseur Alex Kurtzman die alleinige Schuld dafür zu geben, scheint jedoch beides falsch zu sein. Denn „Die Mumie“ ist, trotz aller beschriebenen Schwächen, kein durch und durch schlechter Film. Tatsächlich hätte er sogar ein solider Auftakt in das angedachte Dark Universe sein können, der ein paar tolle Ideen beinhaltet, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so auffallen und die man vermutlich auch gar nicht erwartet hätte. Das Publikum wird nie erfahren, wie die ursprüngliche Vision Kurtzmans ausgesehen hätte und es lässt sich nicht sagen, inwieweit Tom Cruises Einfluss und Änderungswünsche den Film geschadet oder gar vor schlimmerem bewahrt haben. Letztendlich braucht es aber für ein derart grandioses Scheitern in der Regel mehrere Schuldige und Tom Cruises Name dürfte ziemlich sicher auch auf dieser Liste stehen.

10 Gedanken zu „The Mummy (2017) – Wie Tom Cruise das Dark Universe ruiniert haben soll“

  1. Ich glaube, das war ein Film, in dem von vorne bis hinten der Wurm drin war. Ich kann mich erinnern, dass da ein Trailer online veröffentlicht wurde, in dem sämtlicher Sound außer Tom Cruises Schreie fehlte. Wie passiert sowas?
    Ansonsten würde ich den Schuldigen dort suchen, wo er lange auch bei DC und Sonys Amazing Spider-Man Versuchen steckte: dem Streben nach dem Cinematic Universe, das den anliegenden Film zur Nebensache werden ließ.

    Ein schöner Text, aber mir fällt die Nicht-Erwähnung der besten Mumie, der Brendan Fraser Mumie von 1999 auf (über deren Sequels reden wir nicht)!!!

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    1. „Wie passiert sowas?“
      Weil Tom Cruise seinen kreativen Einfluss geltend gemacht hat?

      „dem Streben nach dem Cinematic Universe, das den anliegenden Film zur Nebensache werden ließ.“

      Das war sicherlich auch ein Problem. Ich glaube aber nach wie vor, dass der Film trotzdem hätte funktionieren können. Ich meine mich zu erinnern, dass man die Mumie in einzelnen Szenen als eine Allegorie auf (islamistischen) Terrorismus deuten konnte. Wenn das die grundlegende Idee gewesen sein sollte, hätte man das auf jeden Fall beibehalten sollen.

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  2. Hab den Film leider nicht gesehen, aber könnte mir auch vorstellen, dass alle so ein bissl schuld waren

    Kurtzman hat seid dem nichts mehr gemacht, scheint also nirgendwo seine Visionen umsetzen zu können. Tom Cruise traue ich ein zu hohes Ego zu und manchmal hab den Eindruck, dass bei Universal die Deppen arbeiten, die im Rest von Hollywood keinen Job bekommen haben 😅

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    1. „den Eindruck, dass bei Universal die Deppen arbeiten, die im Rest von Hollywood keinen Job bekommen haben“

      Der Spruch ist gut 😀 😀 😀
      Aber im Ernst, Universal hat schon einiges zu bieten. Allerdings haben die meiner Meinung nach das bekloppteste DVD/BD Menü überhaupt.

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  3. Diese 2017er-Version habe ich erst letztes Jahr gesehen. Vielleicht lag hier das Scheitern am realistischen Szenario. Die 1932er-Fassung habe ich auch sowie die Trilogy aus den 90ern/2000ern. Der neue Teil hat im direkten Vergleich nicht mehr das Revolutionäre oder den Charme und Witz der genannten Trilogy. Keine (Indiana Jones)Atmosphäre.
    Hier ist mir auch erstmals aufgefallen wie gealtert doch Cruise ist und das Gesicht bereits „optimiert“ wurde. Das Gesicht ist starr. Eventuell wäre ein neues frisches Gesicht – ein junger Schauspieler – die bessere Wahl gewesen.
    Auch das Cover bzw. Filmposter regt nicht an. Cruise wirkt darauf im schicken Hemd etwas zu deplatziert.

    Der Film ist bestenfalls ok. Eine Analyse, weshalb so ein Projekt scheitert und nicht mehr fortgesetzt wurde, ist aber spannend zu lesen. Spannender als der eigentliche Film.

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    1. “ den Charme und Witz der genannten Trilogy.“
      Ich muss vorab dazu sagen, dass ich die Trilogie aus den 90ern/2000ern nicht mag.

      „Vielleicht lag hier das Scheitern am realistischen Szenario.“
      Das ist natürlich auch möglich. Als das Dark Universe angekündigt wurde, meine ich mich zu erinnen, dass es hieß, die Remakes würden sich an den modernen (realistischen) Ängsten des Publikums orientieren. Von daher glaube ich, dass dieser „Realismus“ durchaus hätte funktionieren können, wenn man es denn richtig gemacht hätte.

      „Hier ist mir auch erstmals aufgefallen wie gealtert doch Cruise ist und das Gesicht bereits „optimiert“ wurde.“

      Das ist mir zum ersten Mal bei „Mission Impossible: Rogue Nation“ aufgefallen 😉

      „Auch das Cover bzw. Filmposter regt nicht an. Cruise wirkt darauf im schicken Hemd etwas zu deplatziert. “

      NIcht nur das. Unter Cruise steht „Das heißeste Monster der Filmgeschichte“, was ich auch komplett daneben finde. Zumal jeder weiß, dass das Frankensteins Braut ist 😉

      „ne Analyse, weshalb so ein Projekt scheitert und nicht mehr fortgesetzt wurde, ist aber spannend zu lesen. Spannender als der eigentliche Film.“

      Danke schön 🙂

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  4. Ich werde die 2017er-Fassung nochmal ansehen. Die Blu-ray-Disk habe ich noch im Regal – also nicht entfernt. Das heißt, dass ich diesen Film an dem Ort platziert habe, wo ich alle Filme aufbewahre, die noch eine zweite Sichtung bekommen könnten.

    Was kann man von Cruise in der nächsten Zeit noch erwarten?! Im Juli wird Cruise 60 Jahre – was in der Schauspielkunst kein Alter ist. Doch seine bisherigen Rollen waren doch eher Action oder die Rolle des jungen, gutaussehehenden Mannes. Jetzt dieses „optimierte“ Gesicht, was ja kaum noch Schauspiel und Regungen zulässt. Schade.

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    1. Oh mein Gott. 60!!! Der Mann ist selbst in diesem (gehobenen) Alter fitter als ich in meiner Hochzeit. 😃
      Aber du hast Recht. Cruise glänzt vor allem in seinen körperlichen Rollen, was mit zunehmenden Alter immer schwieriger wird. Selbst für einen Tom Cruise.
      In „Eyes wide shut“ fand ich ihn beispielsweise ziemlich fehlbesetzt.

      Gefällt 2 Personen

  5. Für mich hat war „The Mummy“ der völlig falsche Film, um das „Dark Universe“ neu zu begründen. Was dem Film so völlig abging, war das „Darke“, Von einer klassischen Grusel-Atmosphäre habe ich nichts gespürt. Und das war doch gerade das, was die klassischen Universal-Monster – zumindest anfangs – immer ausgemacht hat. Wenn ich mich an die ersten Auftritte von Lugosi (Dracula) und 2 x Karloff (Frankenstein und Die Mumie) erinnere, bekomme ich noch heute eine Gänsehaut. Wahrlich ikonische Szenen.
    „The Mummy“ ist aber eher ein buntes Action Abenteuer. Ob eine andere, eine düsterere Version des Films besser angekommen wäre, weiß ich nicht. Wohl kaum. Und auch Cruise wäre wohl nicht von einer Teilnahme zu überzeugen gewesen. Aber vielleicht hätte man einen besseren Film bekommen, der mehr den Geist der Filme der klassischen Reihe geatmet hätte. Schade, Chance vertan.

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